Detox-Aktion gegen Mammut

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Am 30.01.2016 wurde in 34 Städten bundesweit gegen den Outdoor-Ausrüster Mammut protestiert. Auch wir von Greenpeace Bochum waren natürlich dabei und haben Intersport Baltz in der Innenstadt besucht. Verschiedene Jacken wurden dabei von uns mit Labels ausgestattet, auf welchen der Kunde auf die gefährlichen Chemikalien wie PFC hingewiesen werden soll. Des Weiteren wurde ein Brief an die Mitarbeiter übergeben, welcher die Outdoor-Marke auffordert zukünftig auf diese Chemikalien zu verzichten. Angetroffen haben wir sehr verständnisvolle und freundliche Mitarbeiter, mit denen wir ein sehr gutes Gespräch geführt haben.

Greenpeace hat gefährliche Chemikalien in Jacken, Hosen, Schuhen, Rucksäcken und Schlafsäcken elf bekannter Outdoor-Marken gefunden. Alle sechs getesteten Produkte von Mammut enthielten u.a. per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) - zwei der Proben sogar das krebserregende PFOA.

PFC reichert sich in der Umwelt an und gelangt über die Nahrungskette und das Trinkwasser in den menschenlichen Körper. Einige PFC können das Immunsystem und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und zu Schilddrüsenerkrankungen führen, andere sind sogar krebserregend. Aus diesem Grund haben wir auch das chinesische Zeichen für die Reinheit des Wassers verwendet, um zu zeigen, welche Kriterien für Outdoor-Marken höchste Priorität haben sollten. Immerhin werden von diesen Marken Kleidung und ähnliches hergestellt, welche für die Verwendung in der freien Natur gedacht sind.

Mammut ignoriert diese Gefahr und weigert sich bisher, PFC zu ersetzen, obwohl andere Marken wie Fjällräven, Paramo oder Adidas zeigen, dass eine PFC-freie Produktion jetzt schon möglich ist.

Fordere von Mammut JETZT den Ausstieg aus gefährlicher Chemie und unterschreibe diese Petition.

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