Infostand Mikroplastik

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Plastik-Kügelchen im Waschpeeling, durchsichtige Schnipsel aus der Gesichtsseife, Glitzerpartikel vom Kindershampoo...viele Rückstände bleiben gut sichtbar, wenn man versucht, Mikroplastik aus gängigen Duschgel-Marken herauszufiltern. Mikroplastik ist in vielen Produkten enthalten und verbirgt sich hinter den unterschiedlichsten Bezeichnungen: Polyethylen, Polypropylen, Copolymere...sich mit dem Kunststoff zu waschen, ihn über Kosmetika und Haarspray aufzunehmen, ist nicht nur eine unangenehme Vorstellung, sondern auch sehr schädlich für die eigene Gesundheit und gefährlich für viele Lebensräume und Tiere. Denn das Mikroplastik in unseren Duschgels ist so winzig klein, dass es die Kläranlagen übersteht und so ins Meer gelangt. Mittlerweile konnten Mikroplastikspuren in Fischen, Muscheln und anderen Lebewesen nachgewiesen werden, wie der BUND berichtet. Auch durch größere Plastikartikel wie Tüten, Einweggeschirr, Stühle und Verpackungen aller Art, gerät der Müll in die Ozeane und füttert riesige Müllstrudel, die dort ihre Kreise ziehen, wie zum Beispiel im Pazifik.

Die Meere und ihre Bewohner sind also massiv bedroht, weshalb wir nicht nur mit Infoflyern und Rezepten für selbst hergestellte Bodylotion loszogen, sondern auch Unterschriften für den Schutz der Hohen See gesammelt haben. Bis 2030 sollen mindestens 30% der Meere unter Naturschutz stehen. Momentan sind es nur 1%. Die Petition läuft noch bis Februar 2020 und jede Stimme zählt! Wer also noch nicht unterschrieben hat: Die Petition findet sich online im Greenpeace-Netzwerk Greenwire oder auf der Greenpeace-Homepage unter "Meeresschutz".

Fühlt euch herzlich eingeladen und aufgefordert, mit eurer Stimme diese Petition zu unterstützen, um diesen einzigartigen Lebensraum zu erhalten!