Save the bees

Media

Am 25.06.2016 hat die Jugendgruppe von Greenpeace Bochum, liebevoll auch JAG's genannt, trotz des schlechten Wetters einen Infostand nahe des Hauptbahnhofs Bochum geleitet, um über das Bienensterben durch Pestizide und Maßnahmen zu deren Schutz zu informieren. Dabei wurden sie tatkräftig von den JAG's aus Düsseldorf, Essen und Münster unterstützt. Um den Passanten möglichst genau zeigen zu können, wie es Bienen bei Verwendung von verschiedensten Pestiziden ergeht, haben sich die JAG's selbst als Bienen verkleidet. Als sie dann mit vermeintlichen Pestiziden besprüht wurden, sind sie "tot" zu Boden gefallen.

Ein Drittel unserer Lebensmittel – Gemüse, Früchte, Nüsse, Gewürze und Pflanzenöle – ist auf die Bestäubung von Insekten angewiesen. Von den 100 Nahrungspflanzen, die für 90 Prozent der globalen Nahrungsmittelproduktion sorgen, werden 71 von Bienen bestäubt. Diese Tatsache zeigt, wie wichtig es ist die Bienen zu schützen. Deshalb brauchen wir dringend Gesetze, die den Einsatz von bienengefährdenden chemischen Pestiziden vollständig und dauerhaft verbieten. Greenpeace hat folgende Bienenkiller-Pestizide identifiziert, die vorrangig verboten werden müssen: Imidacloprid, Thiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyriphos, Cypermethrin und Deltamethrin.

Weitere Ursachen des Bienensterbens sind schwindende Lebensräume mit ausreichendem Futterangebot, Klimawandel, Parasiten und Krankheiten.

Tags