Stopp TTIP & CETA

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Am 13.06.2016 haben David und Marina von Greenpeace Bochum im Joseph-Haydn-Gymnasiums in Senden (NRW) mit Schülern über die Freihandelsabkommen TTIP und CETA diskutiert. Es wurde ein Vortrag über klare Gegenargumente und den Gefahren von TTIP und CETA gehalten. Im Anschluss haben die Schüler sich anhand von Zeitungsartikeln selbst mit dem Thema auseinandersetzen und sich eine eigene Meinung bilden können. Im Anschluss wurden die Pro- und Contra-Argumente gemeinsam diskutiert.

 

Drei klare Argumente gegen TTIP & CETA sind:

1.) Angleichung unterschiedlichster Standards in Europa und den USA

  • dabei gilt es immer, den jeweils niedrigeren Standard zu setzen
  • Europa hat meist höhere Standards, vor allem in den Themenbereichen Landwirtschaft, Medizin und Kosmetik
  • in Europa gilt das Vorsorgeprinzip (bevor ein Produkt auf den Markt kommt, muss gezeigt werden, dass das Produkt nicht schädlich ist), in den USA allerdings das Nachsorgeprinzip (alle Produkte können sofort auf den Markt und es muss erst eindeutig bewiesen werden, dass ein Produkt schädlich ist bevor es verboten wird

2.) Niedriges Wirtschaftswachstum

  • ein großes Pro-Argument ist oft das resultierende Wirtschaftswachstum, welches laut einer Studie des Ecorys-Wirtschaftsinstituts in den Niederlanden, welches vom EU-Parlament selbst in Auftrag gegegeben wurde, lediglich 0,3 % betragen wird

3.) Schiedsgerichte

  • Konzerne erhalten ein Sonderklagerecht gegen Staaten, wenn sie ihre Investitionen gefährdet sehen
  • Verfahren finden vor privaten Gerichten statt – fernab staatlicher Gerichtsbarkeiten und demokratisch legitimierten Richtern