Unser Jahresrückblick für 2015

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Ein ereignisreiches Jahr geht für unsere Gruppe zu Ende. In der Bildergalerie möchten wir Dir einen Einblick in unsere diesjährige Arbeit als Greenpeace-Gruppe Bochum geben. Viel Spaß!

 

In Bochum und Nachbarstädten beteiligten wir uns mit mehr als 20 Aktionen an Greenpeace-Kampagnen oder initierten eigene Kampagnen um die Bochumer über Umweltrisiken und nachhaltige Lebensstile aufzuklären.
Das Jahr 2015 war dabei vor allem durch die Themen Braunkohleabbau, Arktisschutz und den Klimagipfel in Paris bestimmt. Neben diesen Kampagnen zu Fragen der Energiepolitik und des Klimawandels arbeiteten wir aber auch zum Freihandelsabkommen TTIP und zum Wald- sowie Artenschutz. Daneben begleiteten wir dreimal die beliebten Multivisionsshows des Greenpeace-Fotografen Markus Mauthe, an der Ruhr-Universität Bochum, in Gelsenkirchen und in Recklinghausen.
In der Bilderreihe könnt ihr Euch in etwa 20 verschiedenen Bildern über unsere Aktionen und Kampagnen als Greenpeace Gruppe von Bochum informieren.

Großer Erfolg für den Arktisschutz!
Unsere Arbeit zum Arktissschutz zahlte sich schließlich im Herbst 2015 aus! Nach vielen Jahren intensiver Kampagne gab der Ölkonzern Shell Ende September bekannt die für das Ökosystem Arktis risikoreichen Ölbohrungen aufzugeben. Diesen Erfolg feierten wir in unserer Gruppe und gemeinsam mit anderen Greenpeacern auf unserer Weihnachtsfeier.

Wir machen weiter Druck gegen TTIP:
Noch keinen Durchbruch erwirkte Greenpeace in den Protesten gegen das Freihandelsabkommen TTIP. Längst hat sich jedoch eine sehr breite Bürgerbewegung in Deutschland gegen TTIP geformt, die auch am 10. Oktober rund 250.000 Menschen in Berlin auf die Straße brachte, welche gegen die Intransparenz und den Lobbyeinfluss während der Verhandlungen sowie gegen ein Absenken unserer Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherstandards demonstrierten. Gemeinsam mit vielen anderen Umweltschutz- und Verbraucherschutzgruppen werden wir deshalb auch im nächsten Jahr in Bochum den Protest gegen TTIP aktiv auf die Straßen und Plätze tragen, solange bis eine vollständige Transparenz und eine demokratische Bürgerentscheidung über TTIP durchgesetzt ist.

Der Klimagipfel in Paris: Gemischte Gefühle
Der Klimagipfel im Dezember 2015 in Paris stellte schließlich einen Abschluss für dieses Jahr da, welchen wir mit gemischten Gefühlen begegneten. Im Gegensatz zu vorherigen Klimagipfeln präsentierten uns die Teilnehmerstaaten schlussendlich einen Klimavertrag, der auch einige der Forderungen von Greenpeace International enthält. Anders als erwartet enthält der Vertrag sogar eine - allerdings sehr unpräzise - Beteuerung, man wolle die globale Erwärmung möglichst nicht nur auf 2 Grad, sondern auf weniger als 2 Grad begrenzen - Greenpeace fordert seit längerer Zeit eine Begrenzung auf 1,5 Grad. Andererseits fehlt es auch diesem Vertrag an Konsequenz und Verbindlichkeit. Ob und wie die Klimaschutz-Bekenntnisse umgesetzt werden und ob manche Unternehmen oder Staaten Wege finden werden, die unverbindlichen Vorgaben zu ignorieren, wird sich zeigen. Somit bleibt auch die Energiewende weiterhin ein Ziel auf das wir als Bürger und Aktivisten hinarbeiten müssen. Der Klimagipfel 2015 hat uns teilweise positiv überrascht, doch es bleibt noch viel zu tun.

Wie es 2016 weiter geht - vielleicht auch mit Dir?
Welche Themen wir im nächsten Jahr bearbeiten möchten, werden wir in den nächsten Wochen bei unseren wöchentlichen Plena diskutieren. Wenn Du Lust bekommen hast mitzuwirken, würden wir uns freuen, wenn Du vorbeischaust! Unser erstes Plenum findet Dienstag am 05.01.2016 um 19:00 Uhr im Umweltzentrum Bochum statt.

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