Wir wollen kein Billigfleisch!

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Am vergangenen Samstag haben wir auf das fehlende Tierwohl im Frischfleischsortiment durch einen Infostand im Bermuda-Dreieck aufmerksam gemacht. Laut einer aktuellen Abfrage im Auftrag von Greenpeace stammt über 90% des Fleischangebotes in Supermärkten von Tieren, die unter qualvollen und zum Teil gesetzeswidrigen Bedingungen gehalten wurden. Das geht so nicht weiter, wenn wir den Klimawandel ernst nehmen und angemessen reagieren wollen. Der Handel, die industrielle Fleischproduktion und Einkaufspolitik sind maßgeblich am Leid für Tier, Klima und letztendlich für uns Konsument*innen beteiligt. Daher muss die Kennzeichnung des Fleischangebots transparenter werden. Wir als Kund*innen müssen genau nachverfolgen können, woher das Fleisch stammt, das auf dem Mittagstisch landen soll. Aber dabei kann es nicht bleiben. Die Haltungsformen 1 und 2 müssen abgeschafft werden. Unter solchen Bedingungen sollte kein Lebewesen leiden müssen. Dazu muss das Angebot der Haltungsformen 3 und 4 ausgebaut werden, um echte Alternativen zum Billigfleisch darstellen zu können. 100 Bochumerinnen und Bochumer haben mit uns am Samstag den Supermärkten und dem Billigfleisch unter Einhaltunge der Corona-Richtlinien die rote Karte gezeigt.